Community-Projekte · Film · Musik
Ich bringe Generationen und Kulturen durch Musik, Tanz und Film zusammen.
Gründer und künstlerischer Leiter des One Community Project. Für Museen, Kultureinrichtungen, Städte und Förderer, die einen Partner mit langjähriger Erfahrung in dieser Arbeit suchen.
Ansehen
Noch einmal Walzer · offizieller Trailer der Dokumentation, 2023 · Auf YouTube ansehen
The Power of Small Encounters · TEDx Linz, 2026 · 18 Minuten (Englisch) · Auf YouTube ansehen
Der Ansatz
Vorurteile halten sich dort, wo Menschen einander nicht begegnen. Vertrauen entsteht durch Wiederholung.
Das One Community Project schafft wiederholte Begegnungen zwischen Menschen, die einander sonst fremd blieben: Pflegeheimbewohner:innen, Schulkinder, internationale Studierende, Geflüchtete und Alteingesessene einer Stadt.
Die Mittel sind Musik, Tanz, Geschichten und gemeinsames Essen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, zu singen, zu tanzen, Geschichten zu teilen und sich so einzubringen, wie es für sie passt. Sie treffen sich Woche für Woche, und was gemeinsam entsteht, wird am Ende öffentlich gezeigt.
Was entstanden ist
Wöchentliche Musikstunden mit Bewohner:innen des Altenpflegeheims Marienheim in Dessau-Roßlau, begonnen als studentische Initiative.
Gegründet in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt und dem Integrationsbüro der Stadt. Im selben Jahr 1. Platz beim Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt.
Fünf Monate Walzerkurs brachten Bewohner:innen aus drei Pflegeheimen in Dessau-Roßlau, darunter das Marienheim, mit Geflüchteten, Zugewanderten und internationalen Studierenden zusammen. Am Ende stand eine öffentliche Gala mit Mitwirkenden im Alter von 9 bis 96 Jahren.
Ein 50-minütiger Dokumentarfilm mit deutschen, englischen und ukrainischen Untertiteln. Ausverkaufte Premiere im Bauhaus Museum Dessau mit 300 Gästen. Der Film ist aus meinem Masterstudium Expanded Media an der Hochschule Darmstadt entstanden: Ich habe ihn angestoßen, die Interviewpartner:innen ausgewählt und ihn von der ersten Idee bis zur Premiere begleitet. Regie und Schnitt: Robert Boehnèl.
38 dokumentierte Termine in Deutschland, Irland und Österreich: Vorführungen mit Gespräch, Workshops und Schulungen, mit 1.618 erfassten Teilnahmen.
Schulungsmaterial für moderierte Vorführungen ist in Entwicklung, damit andere Einrichtungen den Ansatz selbst nutzen können.



Wer es gebucht hat
Weniger als ein Viertel der Termine waren öffentliche Kinovorführungen. Viele Veranstaltungen fanden in Einrichtungen statt, die den Film mit ihren Mitarbeitenden und den Menschen nutzten, die sie begleiten.
Darunter ein Jobcenter, ein Demenznetzwerk, eine psychiatrische Klinik, ein Jugendamt, ein Migrationsmuseum und drei NGO-Schulungen in Dublin. Die Zahlen stammen aus der Teilnahmedokumentation des Projekts, die gemeinsam mit dem Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau geführt wird, und umfassen Juni 2023 bis September 2026. Sie geben die vorhandenen Aufzeichnungen wieder, die tatsächlichen Zahlen dürften höher liegen. Die Teilnahmezahl des Workshops im September 2026 wird noch nachgetragen.

Ein Beispiel
Das Museum hat den Film in seine Interkulturelle Tanzwoche eingebunden: nachmittags Tänze für alle Generationen im Foyer, danach „Noch einmal Walzer“ und ein offenes Gespräch, bei freiem Eintritt.
Im Publikum saßen mehrere Generationen, darunter Menschen, die in Deutschland Zuflucht gefunden haben. Das Gespräch wechselte zwischen Deutsch, Englisch und Arabisch, und auch wer wenig Deutsch sprach, beteiligte sich. Mehrere sagten, sie fühlten sich ermutigt, selbst etwas beizutragen an dem Ort, der sie aufgenommen hat.
„Sie haben ganz unterschiedlichen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, Alt und Jung, Einheimischen und Neuangekommenen aus anderen Teilen der Welt. Ihre Idee und ihre Umsetzung sollten vielen anderen Orten als Vorbild dienen.“Museum Friedland, öffentlicher Kommentar auf Instagram nach der Vorführung (übersetzt)
Zusammenarbeit
Am Anfang stehen Ihre Teilnehmenden, Ihr Ort und die Zeit, die zur Verfügung steht. Gemeinsam legen wir Format, Zuständigkeiten und Ressourcen fest, von einer einzelnen moderierten Vorführung bis zu einem Programm mit wiederholten Begegnungen. Konzept und künstlerische Arbeit leite ich; Räume, Zugang zu den Teilnehmenden und die Organisation vor Ort stimmen wir mit der gastgebenden Einrichtung ab.
Ein Programm gemeinsam mit einer Partnereinrichtung entwickeln, von der ersten Idee bis zur öffentlichen Veranstaltung, und es künstlerisch leiten.
Wochen mit Musik, Tanz und Geschichten für gemischte Gruppen, etwa ältere Menschen, Neuangekommene und Schulklassen, mit einem öffentlichen Abschluss.
„Noch einmal Walzer“ mit moderiertem Gespräch, für Mitarbeitende, Klient:innen oder die Öffentlichkeit, auf Deutsch oder Englisch.
Halb- und ganztägige Formate für Teams aus Pflege, Bildung, Kultur und Integrationsarbeit, aufgebaut auf dem Film und den Erfahrungen aus dem Projekt.
Film, Kurzvideos und geschriebene Geschichten eines Projekts, von Anfang an mitgeplant und mit einem kleinen Team umgesetzt.
Anerkennung
„Ich freue mich, dass sich Adetayo Tutipsy Manuwa für unsere Stadt engagiert und seine Arbeit nun solche Anerkennung findet. Damit wird er zum Vorbild für andere und somit auch zum Engagement-Botschafter.“
Robert Reck, Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau, in der Mitteldeutschen Zeitung, 20. September 2025„Es wird gemeinsam getanzt und erzählt, was das mit den Menschen macht? Den Zuschauern auf alle Fälle wohlige Gänsehaut.“
Heidi Thiemann, Mitteldeutsche Zeitung, über „Noch einmal Walzer““Thank you Adetayo ‘Tutipsy’ Manuwa for showing 1,000 attendees of Urban Future 2025 how to change lives with compassion and empathy.”
Gerald Babel-Sutter, CEO, Urban FutureAuszeichnungen und Anerkennung: 1. Platz, Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt (2019) · Preisträgerprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ (2023) · Gast von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Bürgerfest, Schloss Bellevue (2025)
Partner und Gastgeber: Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau · Hochschule Anhalt · Altenpflegeheim Marienheim, Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau · Bauhaus Museum Dessau · Anhaltisches Theater Dessau und Anhaltische Philharmonie · BOEHNÈL Films · Alexianer Dessau · Heiligenfeld Kliniken · Netzwerk Demenz Vulkaneifel · Trägerwerk soziale Dienste, Erfurt · Museum Friedland · Universität Jena · NGO-Partner in Dublin
„Noch einmal Walzer“: Regie Robert Boehnèl. Executive Producers: Adetayo „Tutipsy“ Manuwa, Jolene Rätz, Robert Boehnèl und das Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau.
Über mich
2017 bin ich von Nigeria nach Deutschland gezogen und dachte, ich lasse die Musik hinter mir. Aus Besuchen in einem Dessauer Pflegeheim wurden Freundschaften, und aus den Freundschaften wurde ein Projekt. Von 2021 bis 2022 habe ich in diesem Pflegeheim auch als Werkstudent gearbeitet und Gruppenangebote für Bewohner:innen geleitet.
Ich habe zwei Masterabschlüsse, in Expanded Media und in Architektur und kulturellem Erbe, und arbeite daneben in der Kommunikation. Ich lebe in Frankfurt am Main und arbeite auf Deutsch und Englisch.
Keynotes, interaktive Formate und Moderation, darunter der TEDx-Talk in Linz und die Eröffnung von Urban Future.
Als Tutipsy schreibe und singe ich afro-inspirierte Songs. Musik ist oft mein Weg, Menschen zusammenzubringen.
Kontakt
Schreiben Sie mir kurz, um welche Einrichtung es geht, welche Menschen Sie zusammenbringen möchten und was Ihnen vorschwebt. Ich antworte persönlich.
adetayomanuwa39@gmail.com
Fotos: One Community Project.
